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Wie gerne hätten wir „Mord auf der MS Opera – eine Krimioper“ Ende März 2022 nochmals gespielt! Doch leider hat uns die Omikronwelle in ihrer vollen Wucht schon beim Probenstart kalt erwischt. Damit hat uns die Pandemie zum dritten Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für die Wiederaufnahme von „Mord auf der MS Opera“ hätten wir anfangs Jahr mit Proben beginnen sollen – indes, frei nach Brecht: „Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so …“

Aber – die MS Opera liegt immer noch im Hafen vor dem Palass in Zofingen! Eine zweijährige Vorstellungspause konnten wir uns schlecht vorstellen und haben darum nach Ersatzproduktionen für die abgesagten Vorstellungen gesucht. Wir sind fündig geworden und bieten unserem treuen Publikum zwei aktuelle Schweizer Musiktheater-Produktionen als Ersatz an:

„ume marti ume“ – Kurt Marti zum Hundertsten, von Ruedi Häusermann, mit Marco Käppeli, Claude Meier, Herwig Ursin.

„Hätte hätte Fahrradkette“ – ein literarisch-musikalischer Abend von und mit Mona Petri, Daniel Fueter und Niklaus Kost (Hauptrolle Rossini im Palass 2018).

Beide Projekte sind während der Pandemie entstanden in einer für freischaffende Künstler*innen und Kulturveranstalter äusserst schwierigen Zeit. Mit der Einladung ins Palass zeigen wir ein Stück Solidarität und sind überzeugt, dass dies von Sponsoren, Vereinsmitgliedern und Publikum geschätzt wird.

Die Aufführungen vom 25./26. März (Marti) und 29./30. April (Fahrradkette) sind alle mit grossem Erfolg vor vollem Haus über die Bühne gegangen. Das Publikum war begeistert, auch wenn die einen oder andern vielleicht zuerst einmal leer geschluckt haben ob den für sie ungewohnten Darbietungen …

"ume marti ume" (oben) und "Hätte hätte Fahrradkette" (unten).